Vicenza, eine Città d’Arte mit bewegter Vergangenheit in engen Zusammenleben mit seinen beiden “Verwandten” Verona und Venedig, ist ein Symbol der Bourgeoisie der Aufklärung, und gleichzeitig der Stärke der Gotik und mittelalterlichen Ausdrucks. Die Stadt wechselte ständig die Herrschaft, bis sie im Jahr 1404 unter Venedig gestellt wurde. Im 15. Jahrhundert erlebte sie eine goldene Periode. So bereicherte das Patriziat im 16. Jahrhundert die Stadt mit beeindruckenden Monumenten, vor allem dank des berühmten Architekten Andrea Palladio und seine Schülern und Nachfolgern. Ein kurzer Spaziergang durch die Strassen der Stadt genügt, um sich der Pracht jener Zeiten bewusst zu werden.  

DAS OLYMPISCHE
THEATER
Als letzte Arbeit, die von Palladio geplant wurde (nach seinem Tod – er starb im Jahr 1580 – von seinem Sohn Silla und später Scamozzi, dem bekanntesten unter den Palladio Schülern, fertig gestellt), kann man das Olympische Theater als eines der ersten „modernen“ Theater bezeichnen, da es ausdrücklich für theatralische Vorstellungen konzipiert wurde. Nachdem es für Jahrhunderte leer stand, finden seit 1935 in diesem Theater wieder herausragende Vorführungen und Konzerte statt, die das Gebäude in alter Schönheit wieder aufblühen lassen.  





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